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Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Tafeln in Deutschland im Jahr 2013 haben sich verschiedene gesellschaftliche Akteure  zusammen getan und das Aktionsbündnis ins Leben gerufen. Gemeinsam haben wir dieses Jahr genutzt, um mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, viralen Spots, der Nutzung von Social Media sowie drei Aktionstagen im April der vorherrschenden Sicht auf die Ausbreitung und Institutionalisierung der Tafeln in Deutschland unsere fundierte Kritik und unsere Forderungen entgegen zu setzen.

Es ist uns gelungen, Bewegung in die Debatte zu bringen und dem immer mehr um sich greifenden Charitywesen unsere Vorstellung von sozialen Rechtsansprüchen und Menschenwürde entgegen zu setzen. Innerhalb der Sozialverbände, die oft als Träger von Tafeln agieren, ist eine kritische Debatte entflammt. Auch innerhalb der Tafeln selbst wird das eigene Handeln immer häufiger hinterfragt.

Unser Bündnis war konsequent als zeitlich begrenzte Aktivität geplant. Es wird im Jahr 2014 keine weiteren Aktionen mehr geben, dennoch bleiben Web- und Facebookseite bestehen und wir sind auch weiterhin gerne für Presse- und Veranstaltungsfragen erreichbar. Auch als ideelles Mitglied kann man sich weiterhin eintragen und somit unsere Position stärken.

Unsere Sicht auf die zunehmende Vertafelung der Gesellschaft wird sich so weiter verbreiten, kritische Studien und alternative Deutungsangebote werden weiterhin hier im Tafelforum archiviert und auch die gesellschaftliche Auseinandersetzung zur Zukunft des Sozialstaats und einem menschenwürdigen Leben für alle Bürger wird mit dem Ende dieses Jahres sicher nicht beendet sein. Alle Bündnismitglieder werden sich in ihren jeweiligen Zusammenhängen weiter für ein solidarisches, auf der Wahrung der Menschenwürde eines jeden Bürgers basierendes Miteinander einsetzen. Damit Tafeln und andere mildtätige Angebote wirklich überflüssig werden und es 2023 kein „Kritisches Aktionsbündnis 30 Jahre Tafeln“ geben wird.

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